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20 June 2005

Gratulation willkommen

Ella wird 10
Am Freitag, den 24.6.2005, feiert mein Hundemädchen Ella ihren zehnten Geburtstag und lädt - weil sie ausgerechnet jetzt läufig ist - junge Rüden zu Salami und Schweineohren. Leider weiß sie noch nicht, dass Herrchen die geplante Orgie zu verhindern gedenkt. Sorry, Ella...

20 June 2005

Auf die Wohnlage kommts an

Fliegerhaus
Kaiserswerth ist aufgrund seines mittelalterlichen Stadtbildes und der Rheinlage sehr beliebt.

19 June 2005

Wochenend und Sonnenschein

Tanga
Back


Backbord
Backbord

14 June 2005

Meerbusch NEWS: Abwärts

Der Club der Großverdiener in Nordrhein - Westfalen wird kleiner. Innerhalb von drei Jahren sei die Zahl derer, die jährlich 500 000 Euro und mehr verdienen, um fast 500 auf rund 9000 gesunken, teilte das Landesamt für Statistik mit.
Auch die Zahl der Einkommensmillionäre ist zwischen 1998 und 2001 um etwa 600 auf 3100 geschrumpft. Düsseldorf führt die Zahl der Einkommensmillionäre (240) knapp vor Köln (226) an. Die höchste «Millionärsdichte» hat nach wie vor Meerbusch mit 11,1 Millionäre je 10 000 Einwohner.
Das meldet die Deutsche Presse Agentur dpa.

13 June 2005

Niederrhein

Sonne hinter Pappeln

Der Niederrhein - vor allem der linke - besteht überwiegend aus Licht und Landschaft. Ok, der rechte auch.

12 June 2005

Gans unerhörte Geschichte

Am Niederrhein geschehen tatsächlich unerhörte, unglaubliche - ja sogar unheimliche Begebenheiten, die ich nicht glauben würde, wenn ich sie nicht mit meinen eigenen Dortmunder Sinnen wahrgenommen hätte. Wenn mir beispielsweise ein Meerbuscher oder ein Münchrather diese Geschichte erzählt hätte, so wäre mir sofort klar gewesen, dass dieser Mensch zwar ernst genommen werden will aber eben auch bedauert werden muss - Niederrheiner eben.
Als Dortmunder hingegen bin ich der Spökenkiekerei völlig unverdächtig, außerdem habe ich Beweise! Ich gehe nämlich niemals ohne meinen Fotoapparat aus dem Haus, denn man weiß ja nie...
Am Nachmittag machte ich - Heike und Ludger, zwei niederrheinische(!) Freunde hatten soeben ihren Besuch bei mir beendet - wie üblich meinen Spaziergang durch die Wiesen. Alles war friedlich. Ein leichter Wind kam mir aus Südwest entgegen, mein Hund schnüffelte entspannt durchs Gras, die Diesel der Rheinfrachter in der Nähe tuckerten gemütlich und vom Verkehr auf dem Düsseldorfer Flughafen war wenig zu hören. Noch weit entfernt sah ich einen dunklen Punkt auf einer Hochspannungsleitung. "Ein Raubvogel", dachte ich und schraubte mein Teleobjektiv an das Gehäuse der EOS. Als ich hindurchblickte und auf den Punkt fokussierte, wollte ich meinen Augen nicht trauen. Gottseidank hatte ich genügend Geistesgegenwart sofort auszulösen:
Gans im Strom

Eine Hausgans balancierte auf einem der Drähte. Sie spreizte die Flügel weit auseinander. Das half ihr offensichtlich das Gleichgewicht zu wahren. Ich war sprachlos. Dass es eine Hausgans war, konnte ich gut erkennen. Andererseits weiß ja jedes Kind, dass Hausgänse wegen ihres angezüchteten Gewichts nicht fliegen können. Wie also war diese akrobatische Gans auf den Draht gelangt? Das musste ich genauer wissen. Die Hochspannungsleitung war etwa noch 300 Meter entfernt, ich lief los. Das war ein Fehler, denn im Laufen konnte ich nicht fotografieren. So musste ich mit bloßem Auge sehen, was ich nun mit dürftigen Worten wiedergebe: Die Gans federte in den Knien, ein-, zwei- dreimal, dann stieß sie sich ab vom schwankenden Draht, tat einen Kopfsprung, elegant und geschmeidig wie ein geübter Turmspringer und folgte - ebenfalls wie ein Turmspringer - mit hohem Tempo der Schwerkraft. Wenn ich bisher leichtfertig und oberflächlich den Satz "Vögel können fliegen" jederzeit durch meine Unterschrift bestätigt hätte - hier wurde das widerlegt oder zumindest eine deutliche Differenzierung verlangt. Dieser Vogel stürzte kopfüber - offenbar in selbstmörderischer Absicht - dem knochentrockenen Ackerboden entgegen.
Den Aufprall vermochte ich nicht zu sehen, eine Buschreihe verwehrte mir den Blick. Als mein Hund und ich wenig später atemlos unter der Stromleitung anlangten, war da nichts. Gans und gar nichts. In einiger Entfernung auf den Rhein zu sah ich eine Bewegung. Ich riss das Tele hoch und drückte ab.Es Geht Gans Gut

11 June 2005

Sand und Stiefel

Sicher ist das manchmal mühselig, am Strand entlangzuwandern. Aber eben auch traumschön. Und immer wenn ich mal wieder eine Pause mache, danke ich dem grünen Gott des Gummibaums, dass er daran Gummistiefel wachsen ließ. Jedesmal brummt der dann verlegen: "Hhhhmmm - keine Ursache, hhmmm - ist doch selbstverständlich." Guter Typ, der Alte...
Stiefel im Sand

10 June 2005

Kaiserswerth

Kaiserswerth

Nachdem so viele Nachfragen kommen: Da gehe ich oft spazieren.

09 June 2005

Heute Abend auf meinem Balkon

Bei manchen Menschen sieht man erst von hinten, was die für einen Wirbel machen.

09 June 2005

Der Reim

Heute morgen um sieben Uhr habe ich zu meinem Hund gesagt:

"Jetzt zieh´ich mir die Hose an,
damit ich mit dir rausgehn kann."

Da hat der Hund gewedelt - genau wie ich erwartet hatte. Also habe ich die Hose angezogen und bin mit dem Hund hinausgegangen in die Welt.

08 June 2005

Das Leben ist schön...


...- vor allem dann, wenn gerade ein Strand in der Nähe ist. Gut, dass ich Heinrich angewiesen habe, stets einen Schirm mitzuführen. Habe diese Anregung von Marie. Ihr Dienstmädchen hat sich an den Regenschirm schon so gewöhnt, dass ihr etwas fehlt, wenn sie ihn einmal vergisst, sagt sie. Und-Wie-ge-schritt.

07 June 2005

Verschwörung?

Wenige Tage nach dem elftesten aller September lag in meinem Briefkasten eine AIR MAIL. Mein Name und meine Adresse waren fehlerfrei mit einer mechanischen Schreibmaschine, auf der das "a" einen kräftigeren, fetten Anschlag zeigte, in die Mitte des Umschlags gesetzt. Ein Absender fehlte. Die Briefmarke zeigte den Kopf eines Seeadlers im Profil vor einem Vollmond. Aufdruck: USA $8.75. Der Stempel hatte die Marke verfehlt und war auf dem dünnen Papier gut zu entziffern: „Bangor, Maine“ stand da und „Sep 12“. Erstaunlich dieser Brief, zumal ich niemanden in den Vereinigten Staaten von Amerika kannte. Ich öffnete den Umschlag. Ein zweifach gefaltetes Papier steckte darin, bräunlich – fleckig. Handgeschrieben. Auf ARABISCH!
Ich kann kein Arabisch. Weder lesen noch sprechen. Auch kenne ich niemanden, der des Arabischen mächtig wäre. Was hat das zu bedeuten?

07 June 2005

Meerbusch NEWS: Dramatische Rettung

Zwei Hunde haben sich am Wochenende in Meerbusch unfreiwillig als Höhlenforscher betätigt und so einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der neugierige Dackel und sein Terrierfreund waren ihrem Herrchen nach Polizeiangaben vom Sonntag ausgebüxt und in ein Erdloch unter einem Baum gekrochen. Dort hätten sich die Tiere dann ineinander verkeilt. Nach der Entdeckung der gefangenen Vierbeiner durch eine Spaziergängerin rückte die Feuerwehr zu «Ausgrabungsarbeiten» an. Beide Hunde wurden unversehrt befreit. Das hat dpa gemeldet.